Bohnen-Walnuss-Crème wie sie sich nicht gehört, aber für alles gut ist

Weil Euch das Salzzitronen-Supertool so gut gefallen hat, hier ein anderes, das mich mindestens durch diesen Sommer täglich begleiten wird. Viel Protein, kein Tier, alles ist möglich. Schmeckt aber auch zu Tier…

Bohnen-Walnuss-Crème inspiriert von Darias Omas richtigem Rezept

Daria, Danke!

Lobio – ein georgisches Gericht, dass mir meine Kollegin im Zuge meines Enkelprojektes beigebracht hat, hat mich inspiriert zu dieser köstlichen Substanz, die einfach so zum Brot schmeckt, die mit Sahne oder Joghurt langgezogen zur Suppe werden kann, als Sauce zu Fisch, Huhn, Lamm oder Gemüse schmeckt, den Risotto oder die Pasta verfeinern kann und obendrein ein großartiges Geschenk zum Grillfest ist. Danke, Daria für dieses Supertool Deiner Ба́бушка – auch wenn ich es mal wieder ganz anders gemacht habe, als es sich gehört. Nämlich so:

  • 1 Tasse weiße Bohnen, über Nacht in viel kaltem Wasser eingeweicht
  • 2 Kartoffeln vom Vortag
  • 30 g Walnusskerne, geröstet und zerstoßen
  • ½ TL Fenchelsaat
  • Je ½ TL Kumin und Koriander gemahlen
  • ½ TL Thymianblätter
  • 1 Lorbeerblatt
  • ½ Bd frische Kräuter, wie Minze, Petersilie, Koriander oder Bärlauch
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • Abrieb und Saft einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Chili und Zimtpulver zum Abschmecken
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 1 Schuss Weißwein (optional)

Die Bohnen mit dem Lorbeerblatt kochen und abgießen, etwas vom Bohnenwasser aufbewahren. Fenchel, Zwiebel und Knoblauch hell anbraten, Walnüsse und Gewürze zugeben, mit einem Schuss Weißwein ablöschen und zusammen mit Bohnen und Kartoffeln fein pürieren. Dabei so viel Bohnenwasser zugeben, bis eine sämige Masse entstanden ist und kräftig abschmecken. Aufbewahren: In (wirklich!) saubere Gläser gefüllt und mit etwas Olivenöl bedeckt hält die Crème im Kühlschrank bis zu zwei Wochen.

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